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White Turf St. Moritz, 07.02.2010

White Turf St. Moritz - 1. Rennsonntag
Beste äußere Bedingungen herrschten zum Auftakt von White Turf 2010. 10’000 Zuschauer (mit dabei war auch Roger
Federer und seine Familie) kamen auf den St. Moritzersee und sahen sechs spannende Rennen, darunter mit dem
Grand Prix Guardaval Immobilien eine wichtige Vorprüfung für den am 21. Februar anstehenden Gübelin 71. Großer
Preis von St. Moritz.

Winterwind heißt der sehr überzeugende Sieger der Prüfung, den Carmen Bocskai in Avenches vorbereitet. Natürlich
saß Ehemann Georg Bocskai im Sattel des fünfjährigen Hengstes, der mit eineinviertel Längen Vorteil nicht zu
schlagen war. Erst zwei Wochen vor dem Auftritt in St. Moritz wechselte Winterwind in den Besitz von Markus Gräff.
Auch die nächstplatzierten Pferde Fighting Johan und Mannlichen können sich nach der gezeigten Leistung zum
Opening Hoffnungen für ein gutes Abschneiden beim Hauptereignis von White Turf machen.

Begonnen hatte der Renntag mit dem Sieg des in Köln von Andreas Trybuhl trainierten Florentiner im GP Handels- &
Gewerbeverein St. Moritz. Der dreifache deutsche Jockeychampion Eduardo Pedroza setzte sich mit dem Wallach in
der Geraden locker in Front und siegte überlegen mit acht Längen. Einen weiteren deutschen Sieg gab es durch
Bucked Off (Mario Esposito) im Grand Prix American Airlines. Trainer Christian von der Recke aus Weilerswist betreut
den Wallach für den Stall Chevalex.

Jakob Broger legte im Credit Suisse – Großer Preis von Samedan die Grundlage für den neuerlichen Gewinn in der
Credit Suisse Skikjöring-Trophy. In gewohnter Manier gewann er mit King George das erste der drei Skikjöringrennen
mit neun Längen. Pech hatte Franco Moro auf Platz zwei, der mit seinem Pferd Peredur aus der Startmaschine heraus
den fahrerlosen Baileys Best begleiten musste. Die Geschirre beider Pferde waren nach dem Rennen völlig ineinander
verheddert. Gallardo mit dem einheimischen Leo Luminati wurde Dritter.

Thomas Fuchs als Trainer und Fahrer sowie Renata Fuchs als Besitzerin konnten sich nach dem Treffer mit Urban
Hanover im Grand Prix Engadiner Post / Posta Ladina freuen. Im zweiten Trabrennen, dem Grand Prix hotelleriesuisse
St. Moritz war Kiss de Sucé mit Trainer und Fahrer Martin Weber nicht zu schlagen.

Im Rahmenprogramm bot White Turf eine Weltexklusivität auf Schnee, als eine „Ungarische Post“ mit acht Pferden
über das Geläuf lief. Der einzige Steuermann stand auf den letzten beiden Pferden und musste von dort aus seine
Schützlinge dirigieren.

Die Wetteinsätze beliefen sich auf 83’922 Franken, womit die Zahlen aus dem vergleichbaren Jahr 2008 (73’179
Franken) klar übertroffen wurden.
 
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