Ardenner
Farbe
Rotschimmel, Braune, Falben, selten Füchse, oft stichelhaarig; Rappen zur Zucht nicht zugelassen

Stockmaß
ca. 160 cm

Exterieur
Ausdrucksvoller Kopf, große, wache Augen, kleine Ohren; gut aufgesetzter, muskulöser Hals, mächtige, gepackte Schulter, breiter Widerrist, breite, tiefe Brust, abfallende, kurze Kruppe; kurze, stark bemuskelte Gliedmaßen, kräftige Gelenke, breite Hufe; kräftiges Langhaar, ausgeprägter Behang

Eigenschaften
Zuverlässig, lebhaft, genügsam, leichtfuttrig, kraftvoll, robust, willig, anständiger Charakter; frühreif und langlebig

Verwendung
Zugpferd, Freizeitreiten und -fahren; Fleischlieferant

Herkunft, Verbreitung
Nordosten Frankreichs, Belgien, Luxemburg, Schweden

Besonderes, Geschichte
Eine der ältesten Pferderassen Frankreichs, stammt vom Solutre-Pferd ab (20.000 v.Chr.); schon Caesar kannte den Ardenner als hartes und ausdauerndes Zug- und Kriegspferd; im Mittelalter wurde es größer und schwerer gezüchtet; im 17. - 19. Jh. durch orientalisches Blut veredelt, im 20. Jh. durch Verwendung von Belgischem Kaltblut wieder schwerer gezüchtet; heute drei bekannte Schläge: a) kleiner Typ, b) Trait du Nord (kommt heute aus Lothringen) und c) Auxois (aus dem Burgund)

Zuchtbuch
Eröffnung des Zuchtbuchs 1929 vom Syndicat des Eléveurs du Cheval Ardennais in Malzeville/Frankreich

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