Donpferd (Anglo-Donpferd)
Farbe
Vorwiegend Goldfüchse, auch Braune, Schimmel
Stockmaß
155 bis 163 cm
Exterieur
Mittelgroßer, trockener Kopf, gerades oder leicht konvexes Profil, auseinanderstehende Augen, lebhafte Ohren; mittellanger, gerader Hals (manchmal Hirschhals), langer, flacher Widerrist, gute Schulter, kurzer, breiter Rücken, kräftige Hinterhand, muskulöse, mäßig abfallende Kruppe; trockenes Fundament, lange, kräftige Beine, häufig etwas mangelhafte Gelenke, feste Hufe
Eigenschaften
Guter Charakter, genügsam, sehr ausdauernd, mutig, ruhiges Temperament, langlebig, gesund, fruchtbar; wenig raumgreifende Bewegungen; Aufzucht unter extrem harten Bedingungen
Verwendung
Reit-, Spring- und Fahrpferd, Distanzreiten, Rennpferd
Herkunft, Verbreitung
GUS (Gestüte in Simowniki, Wolgograd, Stawropol, Kirgisien u.a.), Donsteppe in Kirgisien
Besonderes, Geschichte
"Zugreitpferderasse", Ursprung waren die Pferde der südrussischen, kalmückischen Steppenmonaden, die von den Don-Kosaken im 18. und 19. Jh. weitergezüchtet wurden; es entstand das Altdonsche Pferd, welches Turkmenen, Kabardiner, Karabaghs und orientalische Rassen als Vorfahren haben soll; das glänzende Fell stammt von den Karabakhern; Marschall Budjonny veranlasste um 1921 eine Erneuerung der Rasse, die durch Krieg und Revolution dezimiert war; Orientalen, Orlow-Rostoptschiner, Streletzen und Englische Vollblüter wurden zur Veredlung eingesetzt; Nachkommen der Vollblüter nannte man auch "Anglo-Donpferde"; die Population beträgt in der GUS ca. 400.000 Pferde; Zuchtbücher werden geführt
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Vorwiegend Goldfüchse, auch Braune, Schimmel
Stockmaß
155 bis 163 cm
Exterieur
Mittelgroßer, trockener Kopf, gerades oder leicht konvexes Profil, auseinanderstehende Augen, lebhafte Ohren; mittellanger, gerader Hals (manchmal Hirschhals), langer, flacher Widerrist, gute Schulter, kurzer, breiter Rücken, kräftige Hinterhand, muskulöse, mäßig abfallende Kruppe; trockenes Fundament, lange, kräftige Beine, häufig etwas mangelhafte Gelenke, feste Hufe
Eigenschaften
Guter Charakter, genügsam, sehr ausdauernd, mutig, ruhiges Temperament, langlebig, gesund, fruchtbar; wenig raumgreifende Bewegungen; Aufzucht unter extrem harten Bedingungen
Verwendung
Reit-, Spring- und Fahrpferd, Distanzreiten, Rennpferd
Herkunft, Verbreitung
GUS (Gestüte in Simowniki, Wolgograd, Stawropol, Kirgisien u.a.), Donsteppe in Kirgisien
Besonderes, Geschichte
"Zugreitpferderasse", Ursprung waren die Pferde der südrussischen, kalmückischen Steppenmonaden, die von den Don-Kosaken im 18. und 19. Jh. weitergezüchtet wurden; es entstand das Altdonsche Pferd, welches Turkmenen, Kabardiner, Karabaghs und orientalische Rassen als Vorfahren haben soll; das glänzende Fell stammt von den Karabakhern; Marschall Budjonny veranlasste um 1921 eine Erneuerung der Rasse, die durch Krieg und Revolution dezimiert war; Orientalen, Orlow-Rostoptschiner, Streletzen und Englische Vollblüter wurden zur Veredlung eingesetzt; Nachkommen der Vollblüter nannte man auch "Anglo-Donpferde"; die Population beträgt in der GUS ca. 400.000 Pferde; Zuchtbücher werden geführt









