Französischer Traber
Farbe
Alle Grundfarbe, vorwiegend Braune, auch Füchse und Schwarzbraune

Stockmaß
160 bis 168 cm

Exterieur
Wacher, gerader Kopf, oft Ramskopf; gut geformter, langer Hals, kräftige, gerade, oft steile Schulter, ausgeprägter Widerrist, tiefe Brust, kurzer, stabiler Rücken, muskulöse, kräftige Kruppe, tief angesetzter Schweif; lange, trockene Beine, gut definierte Sehnen, harte Hufe; oft Stellungsfehler

Eigenschaften
Willig, zäh, mutig, ausdauernd, schnell, leistungsbereit, lebhaft; hervorragender Trab, oft mangelhafter Schritt und Galopp, oft gutes Springvermögen

Verwendung
Trabrennen (Sulky und unter dem Sattel)

Herkunft, Verbreitung
Frankreich (Zuchtzentren in den Staatsgestüten Le Pin, Lt. Lo u.a.), Europa

Besonderes, Geschichte
a) Relativ junge Rasse, die erst Anfang des 20. Jh. zielstrebig betrieben wurde; entwickelt aus Anglo-Normannen, Einkreuzungen von Norfolk-Trabern und später American Standardbred; seit 1937 Reinzucht; etwas größer als die anderen Traber, da in Frankreich auch Trabrennen im Sattel stattfinden; die Pferde müssen Reiter- und Sattelgewicht über relativ lange Strecken tragen
b) Älteste Traberrasse der Welt, entstanden in der Restaurationszeit (1815-1830); die Trableistungen der "Karossiers" sollten verbessert werden; Stammväter waren der Englische Halbblüter Joung Rattler, der Norfolk-Trotter Phoenomenoni und der Vollblüter The Heir of Linne; 1864 Gründung der Gesellschaft zur Verbesserung des Französischen halbblutpferdes (cheval francais de demi-sang); Zucht liegt heute in den Händen kleinerer Züchter

Zuchtbuch
Seit 1922 Zuchtbuch für Traber, die einen Kilometer in 1:42 min. gelaufen waren; 1937 wurde das Stutbuch geschlossen

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