Haflinger

Farbe
Fuchs mit flachsfarbener Mähne und Schweif; Abzeichen an den Beinen und Stichelhaar unerwünscht
Stockmaß
138 bis 148 cm
Exterieur
Mittelgroßer, trockener Kopf, breite Stirn, ausdrucksvolle, klare Augen, kleine, lebhafte Ohren, Ponymaul; kräftiger Nacken, genügend langer, etwas tief aufgesetzter Hals, ausgeprägter Widerrist, gut gelagerte, kräftige Schulter, gute Gurtentiefe, kurzer, breiter Rücken, muskulöse Nierenpartie, leicht abgeschrägte, muskulöse Kruppe; trockene, kurze Beine, harte, gesunde Hufe; üppiges Langhaar
Eigenschaften
Gutartiger Charakter, leistungsfähig, leistungsbereit, sanft, kraftvoll, temperamentvoll, genügsam, robust, zäh, ausdauernd, trittsicher, langlebig, sehr fruchtbar
Verwendung
Gebirgssaumpferd, Wirtschafts-, Freizeit- und Kutschpferd, Gewichts- und Lastenträger
Herkunft, Verbreitung
Österreich (Tirol); Verbreitung weltweit, insbes. Österreich, Deutschland, Italien, Schweiz
Besonderes, Geschichte
Haflinger werden erst mit 4 Jahren angeritten;
Urheimat: Dorf Hafling bei Meran; unter den Vorfahren waren Noriker und Araber; Rasse wird bereits im 14. Jh. erwähnt und beschrieben; 1877 gilt als "Geburtsstunde" des Haflingers, als der Hengst Folie (Sohn des Halborientalen 133 El Bedavi XXII und einer arabisch veredelten Südtiroler Landstute) die ersten Nachkommen zeugte; Teilung des geschlossenen Zuchtgebiets nach dem 1. Weltkrieg; Neuaufbau der Zucht im zu Österreich gehörenden Nordtirol; Begründung der deutschen Zucht in den 1930er-Jahren; erfolgreiche Typumwandlung vom Trag- und Zugpferd zum Freizeitpferd









