Hessisches Warmblut
Farbe
Alle Grundfarben, vorwiegend Braune, Dunkelbraune, Füchse, Rappen, Abzeichen erlaubt

Stockmaß
160 bis 170 cm

Exterieur
Ausdrucksvoller, gerader Kopf, lebhafte Augen, lebhafte Ohren; gut proportionierter, langer Hals, markierter Widerrist, lange, schräge Schulter, viel Gurtentiefe, muskulöser Rücken, bemuskelte, leicht abfallende Kruppe, gut angesetzter und getragener Schweif; lange, korrekte, kräftige Beine

Eigenschaften
Guter Charakter, sehr leistungsbereit, sensibel, intelligent, rittig, gutes, ausgeglichenes Temperament; schwungvolle Bewegungen, Springbegabung

Verwendung
Sport- und Freizeitpferd zum Reiten, Fahren und Springen

Herkunft, Verbreitung
Hessen/Deutschland

Besonderes, Geschichte
Grundlage war die Landpferdezucht in Hessen; durch Einkreuzung von Araber, Andalusier, Mecklenburger, Holsteiner, Brandenburger, Oldenburger, Pommer bis zum Hannoveraner und Vollblüter wurde den unterschiedlichen Bedürfnissen entsprechend gezüchtet, vorrangig schweres Warmblut und Kaltblut; Umzüchtung nach dem 2. Weltkrieg, 1962 neue Festlegung des Zuchtziels; Einkreuzung von Hannoveranern, Trakehnern, Westfalen und Holsteinern mit dem Ergebnis des modernen Hessenpferdes

Zuchtbuch
Frühere namhafte Gestüte: Sababurg, Beberbeck, Kassel, Darmstadt, Dillenburg; heute: Hauptgestüt Dillenburg, 1972 Gründung der beiden regionalen Zuchtverbände im Verband Hessischer Pferdezüchter e.V. mit dem Pferdezentrum Alsfeld

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