Isländer / Islandpferd
Farbe
Alle Farben und Abzeichen, auch Schecken, Falben und Isabellen, keine Tigerschecken
Stockmaß
125 bis 145 cm
Exterieur
Großer Kopf, leicht Ramsnase, ausdrucksvolle Augen, kleine Ohren, Geißbart unter dem Kinn; kurzer, kräftiger Hals, schräge, gut gelagerte Schulter, wenig Widerrist, tiefe Brust, muskulöser, kurzer Rücken, oft schmaler Rumpf, muskulöse, stark abgeschlagene Kruppe, tief angesetzter Schweif; kräftige, saubere Beine, häufig Stellungsfehler, starke Gelenke, kleine, harte Hufe; üppiges, dichtes Langhaar, sehr dichtes Winterfell, wenig Behang
Eigenschaften
Gutmütig, ruhig, freundlich, unabhängig, robust, sehr genügsam, hart, ausdauernd, sehr trittsicher, leistungsbereit, langlebig, sehr gutes Seh- und Orientierungsvermögen
Verwendung
Vielseitiges Freizeit- und Familienpferd zum Reiten, für Zug-, Transport- und Farmarbeiten, (Fleischlieferant)
Herkunft, Verbreitung
Island, Nachzuchten in Europa und Amerika
Besonderes, Geschichte
Außer den drei Grundgangarten sind Tölt und Pass natürliches Rassemerkmal; wird erst mit 5 Jahren angeritten (Spätentwickler); Pony mit Merkmalen des Wald- und Tundrenponys; Isis gingen aus keltischen und skandinavischen Ponys hervor, die die Wikinger im 9. Jh. mit nach Island brachten, später folgten Shetlands, schottische Pferde und Gotland Ponys; Rassebildung durch das rauhe Klima begünstigt; von 1200 bis ca. 1900 gab es wegen der Angst vor Einschleppung von Seuchen ein Einfuhrverbot für Pferde, dadurch bedingte Reinzucht und Entwicklung der Ponys durch natürliche Auslese zu kleinen, sehr widerstandsfähigen Tieren; 1783 Ausbruchs des Vulkans Lakagigir, bei dem fast 24.000 Ponys umkamen; seit 1900 Exporte in andere Länder, seit 1940 geregelte Zuchtleitung; bis heute keine Einkreuzung von fremdem Blut
Zuchtbuch
1920 Eröffnung des Stutbuchs; FEIF (Internationale Förderation der Islandpferde-Vereine), in Deutschland: IPZV (Islandpferde-Reiter- und Zuchtverband e.V.)
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Alle Farben und Abzeichen, auch Schecken, Falben und Isabellen, keine Tigerschecken
Stockmaß
125 bis 145 cm
Exterieur
Großer Kopf, leicht Ramsnase, ausdrucksvolle Augen, kleine Ohren, Geißbart unter dem Kinn; kurzer, kräftiger Hals, schräge, gut gelagerte Schulter, wenig Widerrist, tiefe Brust, muskulöser, kurzer Rücken, oft schmaler Rumpf, muskulöse, stark abgeschlagene Kruppe, tief angesetzter Schweif; kräftige, saubere Beine, häufig Stellungsfehler, starke Gelenke, kleine, harte Hufe; üppiges, dichtes Langhaar, sehr dichtes Winterfell, wenig Behang
Eigenschaften
Gutmütig, ruhig, freundlich, unabhängig, robust, sehr genügsam, hart, ausdauernd, sehr trittsicher, leistungsbereit, langlebig, sehr gutes Seh- und Orientierungsvermögen
Verwendung
Vielseitiges Freizeit- und Familienpferd zum Reiten, für Zug-, Transport- und Farmarbeiten, (Fleischlieferant)
Herkunft, Verbreitung
Island, Nachzuchten in Europa und Amerika
Besonderes, Geschichte
Außer den drei Grundgangarten sind Tölt und Pass natürliches Rassemerkmal; wird erst mit 5 Jahren angeritten (Spätentwickler); Pony mit Merkmalen des Wald- und Tundrenponys; Isis gingen aus keltischen und skandinavischen Ponys hervor, die die Wikinger im 9. Jh. mit nach Island brachten, später folgten Shetlands, schottische Pferde und Gotland Ponys; Rassebildung durch das rauhe Klima begünstigt; von 1200 bis ca. 1900 gab es wegen der Angst vor Einschleppung von Seuchen ein Einfuhrverbot für Pferde, dadurch bedingte Reinzucht und Entwicklung der Ponys durch natürliche Auslese zu kleinen, sehr widerstandsfähigen Tieren; 1783 Ausbruchs des Vulkans Lakagigir, bei dem fast 24.000 Ponys umkamen; seit 1900 Exporte in andere Länder, seit 1940 geregelte Zuchtleitung; bis heute keine Einkreuzung von fremdem Blut
Zuchtbuch
1920 Eröffnung des Stutbuchs; FEIF (Internationale Förderation der Islandpferde-Vereine), in Deutschland: IPZV (Islandpferde-Reiter- und Zuchtverband e.V.)









