Italienisches Kaltblut / Italienisches Zugpferd (Tiro Pesante Rapido, T.P.R.)
Farbe
Vorwiegend Leberfüchse mit flachsfarbenem Langhaar, oft Rotschimmel, selten Braune
Stockmaß
150 bis 160 cm
Exterieur
Edler, langer Kopf, gerades Profil, lebhafter Ausdruck, kleines Maul; hochaufgesetzter, kurzer Hals; wenig Widerrist, kräftige, schräge Schulter, tiefe, breite Brust (Brustumfang mind. 188 cm), viel Gurtentiefe, gerader, breiter, kurzer Rücken, manchmal vorgetiefte Rückenlinie, kräftige Nierenpartie, abgerundete, gespaltene Kruppe; muskulöse Beine (Röhrbeinstärke mind. 23 cm), häufig offene Gelenkswinkel, steile Hinterhand, steile Fesseln, große, breite Hufe, etwas Behang; dichte Mähne und Schopf; Gewicht 600 bis 700 kg
Eigenschaften
Lebendig, sanft, freundlich, leistungswillig, guter Charakter, beweglich, sehr kräftig, zugfest; energische, lebhafte Bewegungen
Verwendung
Vielseitiges Wirtschaftspferd für den schweren Zug, Fohlen als Fleischlieferant
Herkunft, Verbreitung
Italien (Hauptzuchtgebiete: Venetien, Ferrara, Ravenna, Cremona, um Brescia)
Besonderes, Geschichte
Im Hengstdepot standen anfangs Hengste aus der Po-Ebene, bald auch Vollblüter, Hackneys und Orientalen; der Wunsch war ein mittelschweres, gängiges und lebhaftes Arbeitspferd; Belgier wurden erst erfolglos mit Boulonnais und Percheron, dann sehr erfolgreich mit Bretonen gekreuzt; nach dem 1. Weltkrieg verstärkte Zucht mit importierten Bretonen, um die Rasse neu zu konsolidieren; staatliche Prämierungen, Leistungsprüfungen und konsequente Selektion brachten den gewünschten Erfolg; ebenfalls starke Dezimierung nach dem 2. Weltkrieg; erfolgreicher Wiederaufbau der Zucht und Erhalt als selbständige Rasse Zuchtbuch
1860 Gründung des Hengstdepots, heute: Institut für Pferdezucht in Ferrara
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Vorwiegend Leberfüchse mit flachsfarbenem Langhaar, oft Rotschimmel, selten Braune
Stockmaß
150 bis 160 cm
Exterieur
Edler, langer Kopf, gerades Profil, lebhafter Ausdruck, kleines Maul; hochaufgesetzter, kurzer Hals; wenig Widerrist, kräftige, schräge Schulter, tiefe, breite Brust (Brustumfang mind. 188 cm), viel Gurtentiefe, gerader, breiter, kurzer Rücken, manchmal vorgetiefte Rückenlinie, kräftige Nierenpartie, abgerundete, gespaltene Kruppe; muskulöse Beine (Röhrbeinstärke mind. 23 cm), häufig offene Gelenkswinkel, steile Hinterhand, steile Fesseln, große, breite Hufe, etwas Behang; dichte Mähne und Schopf; Gewicht 600 bis 700 kg
Eigenschaften
Lebendig, sanft, freundlich, leistungswillig, guter Charakter, beweglich, sehr kräftig, zugfest; energische, lebhafte Bewegungen
Verwendung
Vielseitiges Wirtschaftspferd für den schweren Zug, Fohlen als Fleischlieferant
Herkunft, Verbreitung
Italien (Hauptzuchtgebiete: Venetien, Ferrara, Ravenna, Cremona, um Brescia)
Besonderes, Geschichte
Im Hengstdepot standen anfangs Hengste aus der Po-Ebene, bald auch Vollblüter, Hackneys und Orientalen; der Wunsch war ein mittelschweres, gängiges und lebhaftes Arbeitspferd; Belgier wurden erst erfolglos mit Boulonnais und Percheron, dann sehr erfolgreich mit Bretonen gekreuzt; nach dem 1. Weltkrieg verstärkte Zucht mit importierten Bretonen, um die Rasse neu zu konsolidieren; staatliche Prämierungen, Leistungsprüfungen und konsequente Selektion brachten den gewünschten Erfolg; ebenfalls starke Dezimierung nach dem 2. Weltkrieg; erfolgreicher Wiederaufbau der Zucht und Erhalt als selbständige Rasse Zuchtbuch
1860 Gründung des Hengstdepots, heute: Institut für Pferdezucht in Ferrara









