Knabstrupper
Farbe
Tigerschecken in fünf Farbvarianten, selten Schabrackenschecke
Stockmaß
148 bis 160 cm; entsprechend des Typs
Exterieur
Barocker Typ: Kräftiger, ramsnasiger Kopf, starker, hoch aufgerichteter Hals, breite Brust, nicht zu langer Rücken, abgerundete Kruppe; starke, trockene Beine, feste Hufe
Moderner Typ: Entspricht im Zuchtziel dem des Deutschen Reitpferdes; gerader Kopf, kräftiger, gerader Hals, steile Schulter, etwas flacher Widerrist, oft weicher Rücken, abgeschlagene Kruppe; kurze, kräftige, trockene Gliedmaßen
Pony Typ: Wie "moderner Typ", Stockmaß unter 148 cm
Eigenschaften
Intelligent, gelehrig, fügsam, ausgeglichenes Temperament, guter Charakter, leistungsbereit, willig, aktiv
Verwendung
Reiten, Fahren, Zirkuspferd
Herkunft, Verbreitung
Dänemark (Insel Seeland), Deutschland
Besonderes, Geschichte
Eine der ältesten Rassen Dänemarks, Seitenlinie des Fredriksborger Pferds; Zucht auf der Grundlage spanisch-orientalischen Blutes; Ende des 18. Jh. wurden die barocken Tigerschecken nicht mehr verlangt; Zucht wurde dank der Privatinitiative vor allem durch Major Lunn auf dessen Gut Knabstrup weitergeführt; Stammmutter war eine spanische Stute (fuchsmelierter Tigerschecke), die Lunn vom Metzger Flaebe kaufte; die Stute wurde Flaebehoppen genannt; Lunn ließ sie von einem gelben Sohn des Baever II vom Gestüt Lovenborg decken; Ergebnis war das Hengstfohlen Flaebehingsten, geb. 1813, der der Stammvater der Knabstrupper wurde; Knabstrupper werden heute nur noch privat in geringer Anzahl gezüchtet
Zuchtbuch
1972 Gründung des dänischen Zuchtverbands (Knabstrupperforeningen for Danmark), in den 1980er-Jahren Gründung der IG Knabstrupper in Deutschland
Zurück zum Register
Tigerschecken in fünf Farbvarianten, selten Schabrackenschecke
Stockmaß
148 bis 160 cm; entsprechend des Typs
Exterieur
Barocker Typ: Kräftiger, ramsnasiger Kopf, starker, hoch aufgerichteter Hals, breite Brust, nicht zu langer Rücken, abgerundete Kruppe; starke, trockene Beine, feste Hufe
Moderner Typ: Entspricht im Zuchtziel dem des Deutschen Reitpferdes; gerader Kopf, kräftiger, gerader Hals, steile Schulter, etwas flacher Widerrist, oft weicher Rücken, abgeschlagene Kruppe; kurze, kräftige, trockene Gliedmaßen
Pony Typ: Wie "moderner Typ", Stockmaß unter 148 cm
Eigenschaften
Intelligent, gelehrig, fügsam, ausgeglichenes Temperament, guter Charakter, leistungsbereit, willig, aktiv
Verwendung
Reiten, Fahren, Zirkuspferd
Herkunft, Verbreitung
Dänemark (Insel Seeland), Deutschland
Besonderes, Geschichte
Eine der ältesten Rassen Dänemarks, Seitenlinie des Fredriksborger Pferds; Zucht auf der Grundlage spanisch-orientalischen Blutes; Ende des 18. Jh. wurden die barocken Tigerschecken nicht mehr verlangt; Zucht wurde dank der Privatinitiative vor allem durch Major Lunn auf dessen Gut Knabstrup weitergeführt; Stammmutter war eine spanische Stute (fuchsmelierter Tigerschecke), die Lunn vom Metzger Flaebe kaufte; die Stute wurde Flaebehoppen genannt; Lunn ließ sie von einem gelben Sohn des Baever II vom Gestüt Lovenborg decken; Ergebnis war das Hengstfohlen Flaebehingsten, geb. 1813, der der Stammvater der Knabstrupper wurde; Knabstrupper werden heute nur noch privat in geringer Anzahl gezüchtet
Zuchtbuch
1972 Gründung des dänischen Zuchtverbands (Knabstrupperforeningen for Danmark), in den 1980er-Jahren Gründung der IG Knabstrupper in Deutschland









