Mangalarga Marchador
Farbe
Schimmel, Hellbraune, Braune, Füchse, keine Albinos

Stockmaß
146 bis 155 cm

Exterieur
Länglicher, mittelgroßer Kopf, breite Stirn, große, ausdrucksvolle Augen, Ohrenspitzen leicht nach innen zeigend; gut aufgesetzter Hals, ausgeprägter Widerrist, tiefe Brust, lange, schräge Schulter, mittellanger Rücken, lange, muskulöse, Kruppe, tief angesetzter Schweif; kräftige Hinterhand, lange, trockene Beine, ausgeprägte Gelenke, mittelgroße, harte Hufe; die mittellange Hinterfessel ist weicher als die Vorderfessel und eine der Voraussetzungen für die Gangart Marcha (Naturtölt)

Eigenschaften
Unempfindlich, willig, zäh, sehr ausdauernd, genügsam, ruhig, freundlich, sanftmütig, gutmütiger Charakter, sehr unkompliziert; Mangalargas verfügen neben den Grundgangarten über den Marcha Batida (Trabtölt) und den Marcha Picada (Tölt)

Verwendung
Reit- und Arbeitspferd, Viehtrieb, Distanzreiten, Freizeitreiten

Herkunft, Verbreitung
Brasilien, Südamerika, Deutschland, Europa

Besonderes, Geschichte
Ursprung reicht weit bis in die portugiesische Kolonialzeit zurück; die Rasse war begründet durch das Gestüt Alter do Chao, 1808 wurden Pferde dieses Gestüts nach Brasilien mitgenommen; Basis war der Altér Real-Hengst Sublime, der mit Berber und iberischen Stuten gekreuzt wurde; die Nachkommen dieser Pferde, die den Marcha beherrschten, wurden an eine Hazienda in Mangalarga verkauft, die der Rasse den Namen gab; im Zuchtzentrum in Minas Gerais konsolidierte sich die Rasse im 19. Jh.

Zuchtbuch
1949 Gründung des Brasilianischen Mangalarga-Marchador-Züchterverbandes

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