Paso Peruano
Farbe
Alle Farben, überwiegend Füchse und Braune, keine Schecken, Abzeichen möglichst klein
Stockmaß
143 bis 155 cm
Exterieur
Trockener, hochgetragener Kopf, gerades oder leicht konvexes Profil, waches Auge; kräftiger, hoch aufgesetzter, stolz getragener Hals, lange, schräge Schulter, deutlicher Widerrist, tiefe, breite Brust, viel Gurtentiefe, elastischer, muskulöser Rücken, leicht abfallende Kruppe, tiefer Schweifansatz; kräftige, trockene Beine, harte, kleine Hufe; langes, volles Langhaar
Eigenschaften
Robust, sanft, sehr ausdauernd, leichtrittig, leistungsbereit, intelligent, freundlich, gutmütig, menschenbezogen
Verwendung
Reitpferd, Viehhaltung
Herkunft, Verbreitung
Peru, Lateinamerika, USA, Kanada, Europa
Besonderes, Geschichte
Aus den durch die spanischen Erorberer mitgebrachten iberischen und berberischen Pferden entwickelte sich das Caballo Peruano de Paso; diese Pferde sollten schön, stark und edel, zudem äußerst leichtrittig und ausdauernd sein; es entstand der Nur-Tölter, der bis heute konsequent auf besonders weiche Gänge hin gezüchtet wird; Gangarten sind neben Schritt und Galopp der genetisch-fixierte Tölt: Paso Llano (Tölt im klaren Viertakt in mäßigem Tempo und natürlicher Versammlung), Sobreandando (Tölt zwischen Viertakt und Pass, normalerweise in verstärktem Tempo); Ambladura oder Huachano (Pass) und Trote (Trab) sind beim gerittenen Pferd nicht erwünscht; angeborener "Brio" (Eifer, seinem Reiter zu gefallen); erwünscht ist neben dem klaren Viertakt eine weiche, möglichst erschütterungsfreie Bewegung, die durch das Termino erreicht wird (Seitlich-auswärts-vorwärts-Bewegung der Vorhand)
Zuchtbuch
Seit 1946 Stutbuch der Association Nacional de Criadores y Propietarios de Cabalos Peruanos de Paso (ANCPCPP); seit 1982 in Deutschland die dem ANCPCPP angeschlossene Paso Peruano Vereinigung Deutschland e.V. (PPV) mit Zuchtverzeichnis
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Alle Farben, überwiegend Füchse und Braune, keine Schecken, Abzeichen möglichst klein
Stockmaß
143 bis 155 cm
Exterieur
Trockener, hochgetragener Kopf, gerades oder leicht konvexes Profil, waches Auge; kräftiger, hoch aufgesetzter, stolz getragener Hals, lange, schräge Schulter, deutlicher Widerrist, tiefe, breite Brust, viel Gurtentiefe, elastischer, muskulöser Rücken, leicht abfallende Kruppe, tiefer Schweifansatz; kräftige, trockene Beine, harte, kleine Hufe; langes, volles Langhaar
Eigenschaften
Robust, sanft, sehr ausdauernd, leichtrittig, leistungsbereit, intelligent, freundlich, gutmütig, menschenbezogen
Verwendung
Reitpferd, Viehhaltung
Herkunft, Verbreitung
Peru, Lateinamerika, USA, Kanada, Europa
Besonderes, Geschichte
Aus den durch die spanischen Erorberer mitgebrachten iberischen und berberischen Pferden entwickelte sich das Caballo Peruano de Paso; diese Pferde sollten schön, stark und edel, zudem äußerst leichtrittig und ausdauernd sein; es entstand der Nur-Tölter, der bis heute konsequent auf besonders weiche Gänge hin gezüchtet wird; Gangarten sind neben Schritt und Galopp der genetisch-fixierte Tölt: Paso Llano (Tölt im klaren Viertakt in mäßigem Tempo und natürlicher Versammlung), Sobreandando (Tölt zwischen Viertakt und Pass, normalerweise in verstärktem Tempo); Ambladura oder Huachano (Pass) und Trote (Trab) sind beim gerittenen Pferd nicht erwünscht; angeborener "Brio" (Eifer, seinem Reiter zu gefallen); erwünscht ist neben dem klaren Viertakt eine weiche, möglichst erschütterungsfreie Bewegung, die durch das Termino erreicht wird (Seitlich-auswärts-vorwärts-Bewegung der Vorhand)
Zuchtbuch
Seit 1946 Stutbuch der Association Nacional de Criadores y Propietarios de Cabalos Peruanos de Paso (ANCPCPP); seit 1982 in Deutschland die dem ANCPCPP angeschlossene Paso Peruano Vereinigung Deutschland e.V. (PPV) mit Zuchtverzeichnis









