Przewalski Pferd (Equus caballus przewalskii - Mongolisches Wildpferd)
Farbe
Lichtfüchse, Falben von hellbeige bis rötlichbraun mit helleren und dunkleren Farbvarianten, weiße Augenringe, Mehlmaul, Schulterkreuz, Aalstrich, dunkle Beine mit "Zebrastreifen"

Stockmaß
125 bis 145 cm

Exterieur
Primitive Ponyart, großer, schwerer Kopf, Ramsnase, kleine Ohren; kurzer, muskulöser, tief angesetzter Hals, kurze, steile, kräftige Schulter, wenig Widerrist, kurzer, breiter Körper, langer, gerader Rücken, kurze, leicht abfallende Kruppe, "Schwalbenbauch" zierliche Hinterhand, tief angesetzter "Wildpferdeschweif"; kräftige, kurze  Beine, kurze Röhrenknochen, stabile Gelenke, kleine, sehr harte Hufe; kurze, dreizeilige Stehmähne, kein Schopf, Mähne und Kurzhaar des Schweifs werden jährlich gewechselt

Eigenschaften
Scheu, aggressiv, kräftig, sehr ausdauernd, überlebt auch unter härtesten Bedingungen; nicht ganz einfach in Temperament und Charakter

Herkunft, Verbreitung
Zentralasiatische Wüstensteppe Gobi (Mongolei), Dsungarei (China)

Besonderes, Geschichte
Das "Urwildpferd" bevölkerte fast das gesamte Europa und Teile Asiens; freilebend gilt es seit Ende des 19. Jh. als ausgestorben; "wiederentdeckt" wurde es 1879/80 von Nikolai Przewalski in der östlichen Dsungarei; 1901/02 brachte C. Hagenbeck einige Tiere nach Europa; seit 1985 in China und seit 1992 in der Mongolei erfolgreiches Auswilderungsprogramm; das Przewalski lebt nur noch in Zoos und Tiergärten



 
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