Rheinisch-Deutsches Kaltblut
Farbe
Braune, Füchse, Rapp-, Braun- und Fuchsschimmel

Stockmaß
158 bis 165 cm

Exterieur
Hübscher, trockener Kopf, gerades Profil, große Augen; kurzer, mächtiger Hals, schräge, muskulöse Schulter, tiefe, breite Brust, muskulöser, kurzer Rücken, gut bemuskelte, oft gespaltene Kruppe; trockenes, korrektes Fundament, kurze, stämmige Beine, harte Hufe; kräftiges Langhaar, dichter Behang, oft Doppelmähne

Eigenschaften
Zugfest und zugstark, intelligent, umgänglich, gutmütig, anspruchslos, fleißig

Verwendung
Arbeits-/Zugpferd für Land-, Forstwirtschaft und Gewerbe, repräsentatives Gespannpferd

Herkunft, Verbreitung
Deutschland (Rheinland, Sachsen-Anhalt, Altmark, Westfalen)

Besonderes, Geschichte
Aus der Grundzucht mit belgischen Kaltblütern und Ardennern entstand im Rheinland zunächst die Zuchtrichtung Rheinisch-Belgisches Kaltblut, aus der das Rheinisch-Deutsche Kaltblut hervorging; im Landgestüt Wickrath (gegr. 1839) wurde ein einheitliches Zuchtziel festgelegt; Anfang des 20. Jh. Verbreitung bis nach Ostpreußen; durch die Motorisierung ist ein starker, noch anhaltender Rückgang der Kaltblutzucht zu verzeichnen

Zuchtbuch
1892 Gründung des Rheinischen Pferdestammbuchs

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