Schwarzwälder Kaltblut (Schwarzwälder Fuchs)
Farbe
Meist Dunkelfuchs mit hellem Langhaar
Stockmaß
148 bis 160 cm
Exterieur
Kurzer, trockener Kopf, ausdrucksvolle Augen; kräftiger, gewölbter Hals, schräge Schulter, wenig Widerrist, viel Gurtentiefe, kurzer, kräftiger Rücken, breite, muskulöse, abfallende Kruppe, tiefer Schweifansatz; trockenes Fundament, kurze, widerstandsfähige Beine, kräftige Gelenke, kleine, harte Hufe
Eigenschaften
Anspruchslos, zäh, zugstark, genügsam, ausdauernd, wendig, fleißig, langlebig, guter Charakter; schwungvolle, raumgreifende Bewegungen
Verwendung
Arbeits- und Bergpferd für Land- und Forstwirtschaft, zunehmend als Freizeitpferd
Herkunft, Verbreitung
Deutschland (Südl. Schwarzwald, Baden-Württemberg, Bayern)
Besonderes, Geschichte
Schon im Mittelalter Zucht des noch recht unscheinbaren "Waldpferdes"; seit ca. 1875 Beginn der gezielten Zucht auf Fuchsfarbe; nach Fehlversuchen durch Einkreuzungen mit Belgischem Kaltblut, Rheinisch-Deutschen, Ardennern und unterbadischem Kaltblut seit 1918 wieder Zucht des "alten" Typs; der Schwarzwälder ist dadurch in seiner ursprünglichen Form bis heute erhalten geblieben; in dieser Zeit Einfluss durch drei besondere Stempelhengste: den Ardenner Marquis B7, gekört 1901, den Rheinisch-belgischen Deutschritter B 36, geb. 1926, und den Schwarzwälder Mittler B 65, geb. 1936; Deutschritter und Mittler sind die Urväter der D- und M-Linien, die bis heute die Zucht stark prägen; ab 1973 Einkreuzung von Noriker- und ab 1978 von Freiberger-Hengsten zur Blutauffrischung
Zuchtbuch
1896 Gründung der Schwarzwälder Pferdegenossenschaft in St. Märgen; 1972 Einsatz der staatlichen Zuchtförderung; die Zucht kann heute als gefestigt angesehen werden
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Meist Dunkelfuchs mit hellem Langhaar
Stockmaß
148 bis 160 cm
Exterieur
Kurzer, trockener Kopf, ausdrucksvolle Augen; kräftiger, gewölbter Hals, schräge Schulter, wenig Widerrist, viel Gurtentiefe, kurzer, kräftiger Rücken, breite, muskulöse, abfallende Kruppe, tiefer Schweifansatz; trockenes Fundament, kurze, widerstandsfähige Beine, kräftige Gelenke, kleine, harte Hufe
Eigenschaften
Anspruchslos, zäh, zugstark, genügsam, ausdauernd, wendig, fleißig, langlebig, guter Charakter; schwungvolle, raumgreifende Bewegungen
Verwendung
Arbeits- und Bergpferd für Land- und Forstwirtschaft, zunehmend als Freizeitpferd
Herkunft, Verbreitung
Deutschland (Südl. Schwarzwald, Baden-Württemberg, Bayern)
Besonderes, Geschichte
Schon im Mittelalter Zucht des noch recht unscheinbaren "Waldpferdes"; seit ca. 1875 Beginn der gezielten Zucht auf Fuchsfarbe; nach Fehlversuchen durch Einkreuzungen mit Belgischem Kaltblut, Rheinisch-Deutschen, Ardennern und unterbadischem Kaltblut seit 1918 wieder Zucht des "alten" Typs; der Schwarzwälder ist dadurch in seiner ursprünglichen Form bis heute erhalten geblieben; in dieser Zeit Einfluss durch drei besondere Stempelhengste: den Ardenner Marquis B7, gekört 1901, den Rheinisch-belgischen Deutschritter B 36, geb. 1926, und den Schwarzwälder Mittler B 65, geb. 1936; Deutschritter und Mittler sind die Urväter der D- und M-Linien, die bis heute die Zucht stark prägen; ab 1973 Einkreuzung von Noriker- und ab 1978 von Freiberger-Hengsten zur Blutauffrischung
Zuchtbuch
1896 Gründung der Schwarzwälder Pferdegenossenschaft in St. Märgen; 1972 Einsatz der staatlichen Zuchtförderung; die Zucht kann heute als gefestigt angesehen werden









