Sorraia
Farbe
Aschgraue, im Sommer silbergrau glänzend, und Gelbfalben/Sandfarbene, im Sommer metallisch glänzend; deutlich erkennbarer Aalstrich, oft Schulterkreuz und Zebrastreifen

Stockmaß
130 bis 150 cm

Exterieur
Langgestreckter, recht großer Ramskopf, mittellange, schwarz umrandete Ohren; hoch aufgesetzter, gerader Hals, oft Hirschhals, lange Schulter, langer, flacher Widerrist, gerader Rücken, abfallende Kruppe; sehr widerstandsfähige, trockene Beine, lange Röhren, harte Hufe

Eigenschaften
Freundlicher Charakter, ruhiges Temperament, zäh, genügsam, willig, sehr ausdauernd; Fähigkeit zum Tölt

Verwendung
Reitpferd für leichtere Reiter, Hütepony der Vaqueiros

Herkunft, Verbreitung
Portugal, wildlebene Population im Ödland um den Sorraia-Fluss, Spanien

Besonderes, Geschichte
Die Rasse ist eine der Stammformen der heutigen Pferde, sie lässt sich bis um 40.000 v.Chr. zurückverfolgen; in der Frühbronzezeit (2000 bis 1700 v.Chr. Verbreitung über ganz Europa; das Pony lebte lange Zeit wild bis halbwild und unbeeinflusst von Menschen; 1920 Entdeckung durch Ruy d'Andrade, der sie für Zebras oder Halbesel hielt und ihnen den Namen nach dem Ort ihrer Entdeckung gab; es gibt heute nur noch wenige Populationen in Spanien und Portugal, eine in Deutschland (im Wisentgehege Springe bei Hannover)

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